Haarergänzung

Haarergänzung

Wenn das natürliche Haar auf dem Kopf weniger und schütter wird, wünschen sich viele Betroffene ein Mittel gegen die kahlen Stellen. Dann kann es sinnvoll sein, die noch vorhandenen Haare zu ergänzen, um wieder ein schöneres Gesamtbild zu erschaffen. Bei der professionellen Haarergänzung müssen vor allem Tragekomfort und Natürlichkeit beachtet werden.

Der Begriff „Haarergänzung“ umfasst sämtliche Methoden, die das eigene Kopfhaar mit echtem oder künstlichem Haar erweitern.

Ziel einer Haarergänzung: Volleres und voluminöseres Haar

Ziel einer Haarergänzung ist es, eine natürliche Haarverdichtung zu schaffen. Das schüttere und dünner werdende Haar soll wieder voller und voluminöser aussehen. Dabei soll keinesfalls ein unnatürlicher Eindruck, wie er beispielsweise manchmal durch Perücken vermittelt wird, entstehen. Eine hochwertige Haarergänzung zeichnet sich dadurch aus, dass sie scheinbar unsichtbar ist und den Betroffenen eine vollkommen natürliche Frisur verleiht.

Zum einen soll ein angenehmer Tragekomfort erreicht werden. Außerdem hat Natürlichkeit ebenso Priorität. Um ästhetisch perfekte und individuell angepasste Ergebnisse zu erzielen, stehen verschiedene Möglichkeiten der Haarverdichtung zur Verfügung.

Die Methoden der Haarergänzung

Wie bei den Methoden mit Haarersatz, gibt es auch bei der Haarergänzung verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung. Diese garantieren Ihnen, eine perfekte Lösung für sich und Ihr Haar zu finden. Denkbare Methoden für ein größeres Haarvolumen sind:

  • Haartressen: Haartressen werden nicht nur für die Haarergänzung, sondern ebenso bei der Haarverlängerung eingesetzt. Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss aus verschiedenen (Echt-)Haaren. Das Haarteil kann beliebig zugeschnitten und in verschiedene Bereiche des natürlichen Haares gesteckt werden.
  • Haarintegration: Die Haarintegration folgt einem ganz ähnlichen Prinzip. Auch hier werden zusätzliche Kunst- oder Echthaare verwendet, um dem natürlichen Haar wieder mehr Fülle zu verleihen.
  • Hairweaving: „Weaving“ kann mit „Weben“ übersetzt werden. Es handelt sich um eine besonders hochwertige und unauffällige Technik, mit der zusätzliche Haare im eigenen Haar befestigt werden. Mit Hilfe von Klebe- oder Clipstellen können die Haare ähnlich wie klassische Extensions am eigenen Haar haften. Die neuen Haare fallen dadurch sehr natürlich. Die Methode wird gerne genutzt, weil die Haltbarkeit lang und die Pflege leicht ist.
  • Extensions: Extensions sind Haarteile, die mithilfe einer speziellen Technik im eigenen Haar befestigt werden. Es handelt sich hierbei um eine langfristige Variante der Haarergänzung, die auch von Menschen ohne Haarverlust genutzt wird. Deshalb sind Extensions eine besonders beliebte Methode, wenn die eigenen Haare länger und voluminöser erscheinen sollen.
  • Micropoint: Bei dieser Variante der Haarergänzung geht es darum, Zweithaar mit dem Eigenhaar zu verknoten. Zusätzlich werden beide Komponenten mit einem speziellen Kleber fixiert. Diese Form der Haarergänzung ist zwar sehr aufwendig, wirkt aber auch besonders natürlich und unauffällig.
  • Bonding-Systeme: Ganze Haarteile können mit Hilfe eines speziellen Klebeverfahren befestigt werden. Das Tragen des Haarteils über einen längeren Zeitraum wird so ermöglicht.

Bei all den vorgestellten Methoden ist es wichtig, dass noch ausreichend eigenes Haar vorhanden ist. Nur so kann die Haarergänzung gut befestigt werden. Ist dies nicht der Fall, können Haarteile oder ein Toupet oder eine Echthaarperücke sinnvolle Alternativen darstellen. Es gilt dabei nur zu differenzieren zwischen Haarteile für Frauen und Haarersatz für Männer.